Infusionstherapie - Young woman, running in morning sun © Jag_cz, fotolia.comMan erkennt ein Vitalstoff-Mangel nicht sofort, es entwickelt sich meist schleichend.

Körperliche Schwäche, Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit oder Burnout-Symptome sind häufig ein Hinweis eines Mangels an Aminosäuren-, Vitamin- oder Mineralstoffmangel.

Bei starker körperlicher oder seelischer Belastung braucht der Körper noch mehr Vitalstoffe als ohne hin schon.

Der Körper greift am Anfang  auf eigene Speicher zurück, um die begrenzte Zufuhr von Vitalstoffen auszugleichen. Eine kurzzeitig auftretende Vitalstoff-Knappheit kann auf diese Weise gut ausgeglichen werden.

Wenn die Reserven aufgebraucht, sinkt die Vitalstoff-Konzentration im Körper weiter. Dadurch können zum Beispiel Enzyme, die auf die Zufuhr bestimmter Vitalstoffe angewiesen sind, nicht mehr optimal arbeiten. In dieser Phase, die als latenter Mangel bezeichnet wird, bleiben die Auswirkungen noch unbemerkt.

Im nächsten Stadium können unspezifische Symptome auftreten.

Bei einem Vitamin C-Mangel beispielsweise können das typische Erkältungsanzeichen sein. Die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sinkt. An diesem Punkt kann eine entsprechend erhöhte Vitalstoff-Zufuhr die Defizite noch ausgleichen und den Organismus reaktivieren. Geschieht dies nicht, können schwerwiegende Schäden zum Beispiel an den Organen die Folge sein.

Verschiedene Arten von Aufbaukuren

Je nach nach Beschwerde- oder Krankheitsbild wird individuell für jeden Patienten eine Aufbaukur zusammengestellt. So werden zum Beispiel bei einer erhöhten Infektanfälligkeit, Glieder-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Depressionen, Krebserkrankungen Vitamin-C-Infusionen gegeben. Bei Konzentrations- und Leistungsminderung kommen Vitamin-B-Komplex-Infusionen zum Einsatz.
Aber auch ein“Vitamin-Cocktail” aus verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen kann ebenfalls verabreicht werden.

  • Vitalisierungskur – bei körperlichem Leistungsdruck,
  • Gehirn- und Nervenkur – bei Stress, Anspannung und in Prüfungssituationen,
  • Immunstimulierungskur – zur Steigerung der Abwehrkräfte,
  • Entgiftungs- und Entschlackungskur – zur Eliminierung krankmachender Stoffwechselblockaden.

 

Chelattherapie

 

„Eine akute Schwermetallbelastung ist selten, eine chronische die Regel.“
Schwermetall- und Toxinbelastung werden in der Komplementärmedizin als wichtiger Faktor vieler verschiedener (chronischen) Erkrankungen angesehen. Eine chronische Belastung ist anderer seit fast nie alleinige Ursache einer Erkrankung. Belastung mit Umweltgiften können sowohl Ursache als auch Auslöser chronischer und akuter Erkrankungen sein.

 

Chelattherapie wird in der Medizin zur Behandlung von Metallvergiftungen eingesetzt. Es reinigt den Körper von Schwermetallen und Calciumablagerungen. Eine Komplexierung von Calcium wird z.B. zur Vorbeugung und Verhinderung von Arteriosklerose und somit von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt.
Chelattherapie wird bei folgenden Beschwerden empfohlen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Vorbeugung und Verhinderung von Arteriosklerose und somit von Herzinfarkt und Schlaganfall
  • zur Schwermetallausleitung, von z.B Quecksilber, Mangan, Nickel, Kobalt, Blei, Kadmium, Arsen, Aluminium, Kupfer, Calcium und Eisen
  • Metalle können die Bildung freier Radikale begünstigen, daher kann die Chelat-Therapie bei Erkrankungen, die in Zusammenhang mit Metallbelastungen und freien Radikalen gebracht werden, angewendet werden, wie z.B. Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Multiplesklerose, etc.
  • bei Patienten mit Amalgam-Füllung zur Prävention und Behandlung daraus entstandener Erkrankungen.

 

Viele Metalle können im Menschen labortechnisch nachgewiesen werden. 

Dazu wird eine Analyse einer Urinprobe in einem Labor untersucht und ein Therapieplan erstellt.

 

 

Folgende Symptome könnten auf eine Schwermetallbelastung hindeuten:

Anämie
Allergie
Atemwegsbeschwerden
Bluthochdruck
Fertilitätsstörungen
Haarausfall
Hautausschlag, Depigmentierung, Hyperkeratose
Herzrhythmusstörungen
Hyperaktivität
Infektanfälligkeit
Knochensto wechselstörungen
Leberfunktionsstörungen
Magen-Darmbeschwerden
Nagelveränderungen
Neurologische Symptome (Parästhesien, Ataxie, Sprach- störungen, Hör-Sehstörungen, Paralysen)
Nephropathie
Psychische Störungen (Stimmungsschwankungen, De- pressionen, Angstzustände, Verhaltensau älligkeiten)
Psychomotorische Symptome (Lese-, Schreibschwäche) Schleimhautveränderungen